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Niederlage im Duell um die Meisterschaft

Die Mission Titelverteidigung , die die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 vor der Spielzeit selbst ausgerufen hatten, ist nicht geglückt. 

Am vergangenen Samstag musste sich Bayer 04 einem starken Team der Deutschen Sporthochschule (DSHS) Köln 0:3 (20:25, 12:25, 14:25) geschlagen geben.

Das letzte Spiel der Saison und das somit entscheidende Duell um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga-Nord gewinnen also die Kölnerinnen. Und das - geht es nach TSV-Headcoach Zhong Yu Zhou - absolut verdient. "Sie haben überragend gespielt, wir konnten da nicht mithalten", betonte der 61-jährige. Nach dem ersten Satzverlust habe er nicht geglaubt , Köln könne dieses Tempo und Leistungsniveau halten.

Dabei war Bayer sehr gut und vor allem schnell in die Partie gekommen, führte früh 13:8. Doch dann folgte ein Bruch im Spiel des ehemaligen Titelverteidigers. "Ich kann es mir nur durch große Nervosität erklären", sagte Abteilungsleiter Jürgen Rothe. Die Mannschaft habe nicht die Leistung abrufen können, die sie die ganze Saison habe abrufen können.

"Wenn ich sagen würde, ich sei zufrieden, wäre das gelogen", attestierte Zhou. Im Grunde sei die Saison aber gut gewesen. Nach den Verletzungsproblemen Mitte der Spielzeit, in der in Folge dessen ungewöhnlich viele Spiele verloren gingen, habe sich der TSV im letzten Saisonabschnitt herangekämpft. "Es haben sich viele junge Spielerinnen in den Vordergrund gespielt", sagte Rothe.

Um in der 1. Liga mitspielen zu können , reiche der jetzige Kader allerdings nicht. Da Köln auf einen Aufstieg verzichtet, hätte Bayer auch als Tabellenzweiter ins Oberhaus ziehen können. Am 1.April hätte diesbezüglich bereits der Lizenzantrag gestellt werden müssen. "Ich habe die Liga gebeten , diesen Termin zu verschieben", erläuterte Rothe. Zunächst habe die Meisterschaft entschieden werden sollen - eine Bitte, die abgelehnt wurde. "Hätten wir den Antrag später zurückgezogen, hätten wir mehrere tausend Euro Strafe zahlen müssen."

Die Kosten, die bei einem Aufstieg auf die Abteilung zukämen, können noch nicht gestemmt werden. Gleichwohl läuft die Suche nach Sponsoren gut. "Dennoch ist es schwer, wir reden da ja nicht über ein paar hundert Euro. Da müssen dann schon ein paar nullen drangehängt werden", sagte Rothe, auch wenn die Liga Aufsteigern entgegenkommt: Aufsteiger zahlen weniger Gebühren.

So wollen sie unter dem Bayer-Kreuz in etwa einem halben Jahr wieder angreifen. In der Abschlusstabelle belegt Köln den 1.Rang mit 65 Zählern, dahinter reiht sich Bayer ein - es holte 61 Punkte.


 Quelle: Rheinische Post, Tobias Brücker, 24.04.17

 

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