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Ein Erfolg im Eiltempo

Die Bayer-Volleyballerinnen benötigen nur 61 Minuten für ihr 3:0 gegen VT Hamburg.

Langsam könnten die Verantwortlichen der Bayer Volleyballerinnen überlegen, ob sie dem Publikum nicht erst nach der Partie den Eintritt abverlangen - und diesen dann an die jeweilige Spieldauer anpassen. Dauert eine Partie länger, müssten die Anhänger etwas tiefer die Tasche greifen; findet  eine Begegnung ein schnelles Ende, gäbe es einen Nachlass. Vor allem letzteres Modell wäre in den vergangenen Wochen einige Male angewandt worden, unter anderem am Samstag. 61 Minuten reine Spielzeit benötigen die Leverkusenerinnen, um das Volleyball Team Hamburg in der zweiten Bundesliga mit 3:0 (25:16, 25:12, 25:11) zu besiegen.

Trainer Zhong Yu Zhou hatte fast schon Mühe, alle Spielerinnen einzusetzen und sie zumindest etwas zum Schwitzen zu bringen. Die Bayer-Crew zeigte sich den überforderten Gästen in jeder Beziehung überlegen, setzte sich gleich im ersten Satz schnell und deutlich ab (11:4) und sicherte sich souverän diesen Durchgang.

Etwas "ausgeglichener" verlief zumindest der zweite Abschnitt, doch nach dem 12:7-Zwischenstand spurtete Leverkusen auf 20:8 davon. Keine Chance für Hamburg, das mit den Aufgaben der Gastgeberinnen immer wieder große Probleme hatte und nur schwer in sein eigenes Angriffsspiel kam. Flüssig, druckvoll und platziert dagegen die Angriffe der Spielerinnen von Zhong Yu Zhou, die einige Male die Abwehr der Hanseatinnen bloßstellten.

Es war ein Klassenunterschied, der sich den Zuschauern in der Ostermann-Arena darstellte. Für sie war das sicherlich überraschend, aber auch Bayer-Coach Zhou hatte mit diesem klaren Resultat nicht unbedingt gerechnet. "Ich habe gehört, dass einige Zuschauer wohl auf ein spannendes Spiel mit fünf Sätzen gehofft hatten. Für sie tut es mir wirklich leid. Aber ich war selbst überrascht, dass wir so überlegen gespielt haben", erklärte Zhong Yu Zhou. Er hatte während der Woche verstärkt Aufgaben trainieren lassen; das Resultat ließ sich am Samstag sehen: Satte 15 direkte Punkte holte sein Team über die Aufschläge.

TSV Bayer 04: Wolnizki, Galeazzi, Schreiner, Coenders, Hoja, Schäperklaus, Lambertz, Walsh, Ritter, Bradara, Scheuvens, Domanski.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 06.02.2017

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