Zweitliga-Team von Dirk Sauermann ist schlechter als in den vergangenen Jahren positioniert
Der Triumph der BayerVolleys im Nachbarschaftsduell der Zweiten Bundesliga Pro mit der DSHS Snowtrex Köln vom vergangenen Sonntag wirkte in dieser Woche im Training der Volleys nach. Kein Wunder, immerhin musste das Team in den vergangenen Wochen viel mehr Niederlagen verdauen, als es Siege feiern durfte.
Das zehrt an einer Mannschaft, auch wenn man häufig mit den Leistungen zufrieden sein konnte. Ein Blick auf die Tabelle zeigte dann aber, dass das Team im Vergleich zu den vergangenen Jahren auf einer ungewohnt schlechten Position stand. Das bleibt eben auch hängen. Dann tut letztlich jeder Sieg gut. Dem Trainer, der Mannschaft, dem Selbstbewusstsein. Wie heiß es so oft im Sport: Die Tabelle lügt nicht.
Bayer-Coach Dirk Sauermann hatte vor der Saison angekündigt, dass die diesjährige Liga stärker sein würde als die letztjährige. Starke Aufsteiger waren hinzugekommen; andere Teams hatten ordentlich aufgerüstet. Das haben die Volleys zu spüren bekommen.
Neun Siege und neun Niederlagen
Derzeit stehen sie auf dem neunten Platz von 15 Teams. Neun Siege und neun Niederlagen zeigen die Balance dieser Saison. Natürlich will Dirk Sauermann mit seiner Mannschaft zurück in den seit Jahren gewohnten positiven Bereich. Das könnte am Sonntag klappen, denn es steht das Duell beim TV Dingolfing an. Dingolfing hat als Drittletzter erst zweimal als Gewinner das Spielfeld verlassen. Die Favoritenrolle ist daher vergeben. An Leverkusen.
„Wir haben zuletzt in den Heimspielen gegen Straubing und gegen Köln eine gute Leistung geboten. Die Favoritenrolle gegen Dingolfing nehmen wir an, aber wir haben im Hinspiel fünf Sätze gehen müssen und zu Hause sind sie noch stärker. Wir wissen aus dieser Erfahrung, dass wir uns gewissenhaft vorbereiten müssen“, sagt Sauermann, der vor der Abreise am Samstagmittag mit seinem Team noch eine Trainingseinheit absolvieren wird. Die Mannschaft übernachtet in Regensburg, bevor es am Sonntag weiter nach Dingolfing geht.
Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 07.02.26























