Das Zweitliga-Team von Trainer Dirk Sauermann erwartet Köln zum rheinischen Derby
Am Sonntag (16 Uhr) wird die Ostermann-Arena sicherlich noch mehr Zuschauer beherbergen, als es sonst schon bei den Heimspielen der BayerVolleys der Fall ist. Der Grund: Die DSHS Snowtrex Köln reist für ein paar Kilometer zum Rhein-Derby an und wird einige Fans mitbringen. Duelle zwischen diesen beiden Vereinen haben insbesondere für die Spielerinnen immer ihren besonderen Reiz, weil man sich kennt. Gut kennt. Ein paar Studentinnen der Sporthochschule gibt es auch bei den Volleys; sie treffen ihre kommenden Gegnerinnen regelmäßig an der Uni.
Bayer-Trainer Dirk Sauermann sieht diese Partie wie gewohnt nüchtern. „Für uns und Köln gibt es auch in dieser Begegnung nur maximal drei Punkte zu holen. Und die wollen wir und sicher auch der Gegner holen. Dennoch haben diese Duelle auch ihren Reiz, sie haben eine besondere Atmosphäre; die Hallen sind voller als sonst“, so Sauermann.
Statistik spricht für Leverkusen
Die Statistik der letzten Jahre spricht für Leverkusen: Sechs der letzten sieben Duelle gingen an die Volleys. So auch das Hinspiel in Köln, das Bayer mit 3:1 gewann. Seitdem haben sich die Wege der beiden Mannschaften aber in etwas andere Richtungen bewegt: Snowtrex gewann zuletzt sechs Partien in Folge, holte die maximale Ausbeute von 18 Zählern; Leverkusen siegte dagegen nur einmal und sammelte magere drei Zähler. So zogen die Gäste in der Tabelle an Leverkusen vorbei und weisen elf Punkte mehr auf. „Wir haben zuletzt gegen zwei starke Mannschaften verloren und dabei phasenweise gut ausgesehen. Am Sonntag wollen wir ein anderes Ergebnis haben; diese Begegnung ist auch für uns ein Highlight, in der es sicher auch die eine oder andere Chance für uns geben wird“, so Sauermann.
Verzichten muss der Trainer gegen Köln und in den nächsten drei Wochen auf Cara Beine, die sich zuletzt eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hat. Glück im Unglück: Es muss keine Operation erfolgen, daher hält sich die Ausfallzeit in Grenzen.
Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 31.01.26























