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Volleys verlieren enge Auftaktpartie

Zum Start in die 2. Volleyball-Bundesliga Pro müssen sich die Frauen des TSV Bayer Stralsund mit 2:3 beugen. Abteilungsleiter Jürgen Rothe ist dennoch zurfrieden.

Kein Sieg, aber auch kein Drama: Der Ligaauftakt der Volleyballerinnen von des TSV Bayer endete mit einer 2:3-Niederlage (25:15, 23:25, 19:25, 25:16, 12:15). „Das ist schade“, sagte Abteilungsleiter Jürgen Rothe, stellte aber klar: „Niemand war so richtig traurig.“ Denn vor rund 550 Zuschauern in der gut gefüllten Ostermann-Arena, die das Heimteam lautstark anfeuerten, lieferten sich seine Schützlinge und die Stralsunder Wildcats einen spannenden und emotionalen Kampf am Netz.

„Dafür können wir uns keine Punkte kaufen“, betonte Rothe. Er weiß allerdings auch, dass der Auftakt in der neu gegründeten 2. Bundesliga Pro vielversprechend verlief – und dank der späten Entscheidung im Tie-Break immerhin bereits ein kleines Stückchen vom Punktekuchen gesichert werden konnte.

Coach Dirk Sauermann musste ohne Mittelblockerin Clara Wübbeke und Außenangreiferin Marian Mischo auskommen. Am Netz baute er daher fast die komplette Spielzeit über auf Alicia Stakemeier, die aus der zweiten Mannschaft aufrückte – und sich prompt als Alternative präsentierte. „Sie hat das auf Anhieb sehr gut gemacht“, sagte Rothe. Und das, obwohl Stakemeier für eine Mittelblockerin verhältnismäßig moderate 1,83 Meter Körpergröße mitbringt. Auch die anderen Neuen machen sich bislang gut.

Libera Tessa Müller beispielsweise erwischte gleich einige schwierige Bälle und bekam von Rothe ebenfalls ein paar lobende Worte mit. Die 19-Jährige war vom VCO Berlin ins Rheinland gewechselt und muss nach dem Karriereende von Julia Hartmann in sehr große Fußstapfen auf ihrer Position treten. Das schien ihr im ersten Spiel bereits zu gelingen – auch, wenn bei der jungen Spielerin hier und da noch mangelnde Erfahrung zu sehen war. Die Diagonale Fabienne Schuldt, die zuletzt noch in der Regionalliga aktiv war, fügte sich ebenfalls blendend in die Mannschaft ein. „Die Jungen haben es gut gelöst“, sagte Rothe, der trotz der Niederlage gute Ansätze für die gerade begonnene Saison gesehen hat. So verlor der TSV zwar nach Sätzen, machte insgesamt aber mehr Punkte (104) als Stralsund (96).

Nach dem Startschuss in der Liga haben die Volleys zunächst spielfrei: Der Terminplan beginnt in der neuen Saison genauso zerfahren, wie er in der vergangenen Spielzeit geendet hatte. Erst am Samstag, 30. September, geht es beim Wildcard-Klub TSV Flacht weiter für Sauermanns Team. Dann treffen die Volleys auf einen Gegner, der im Gegensatz zu Stralsund nicht zu den alten Bekannten aus der Vergangenheit gehört. „Einfach wird es in der Liga für niemanden“, prognostizierte Rothe. Er spielt unter anderem auf den glatten 3:0-Sieg der Kölnerinnen gegen Borken an – ein Team, das zuletzt überragend abgeliefert hatte.

Genau darauf hatten sich Trainer sowie Abteilungsleiter indes gefreut. Die als eine Art Zwischenstufe zwischen erster und zweiter Liga eingezogenen Pro-Liga verspricht einige neue, unbekanntere Gegner – und vermutlich auch ein paar härtere Aufgaben in der Zukunft, an denen die Leverkusenerinnen wachsen wollen.

Quelle: RP Online, Jim Decker, 18.09.2023

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