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BayerVolleys schlagen den Spitzenreiter

Überragende Leistung der Volleyballerinnen führt zum 3:1-Sieg gegen Borken.

Um 21.21 Uhr brandete am Samstagabend in der Ostermann-Arena großer Jubel auf: Soeben hatten die BayerVolleys ihren zweiten Matchball mit einem krachenden Angriff von Lena Overländer gegen die Skurios Volleys Borken verwertet und damit das 3:1 (15:25, 25:15, 25:21, 25:19) über den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter eingetütet. Sekunden später bildete sich ein tanzender Kreis der Spielerinnen, mittendrin Co-Trainer Frank Görlach. Man schlägt eben nicht alle Tage den Tabellenführer, der sich im ersten Satz auch ohne seine Kapitänin Anika Brinkmann wie das beste Team der Liga gegen noch etwas nervöse Leverkusenerinnen präsentierte.

Als Bayer, in der Startaufstellung mit Finja Schul und Wiebke Ritter im Zuspiel für die angeschlagene Svenja Enning nun neu besetzt, im zweiten Satz schnell mit 0:3 hinten lag, nahm Coach Dirk Sauermann eine Auszeit. Aus dem 0:3 und 1:5 wurde durch eine Aufschlagserie von Finja Schul ein 7:5. Die BayerVolleys zogen anschließend mit einer bärenstarken Vorstellung davon und sicherten sich mit dem 25:15 den Satzausgleich.

Im dritten Durchgang setzten sich die Leverkusenerinnen dank starker Aufgaben von Sarah Overländer früh ab (6:1), aber Borken kam wieder auf und holte sich beim 18:19 die Führung zurück. Jedoch nur kurz. Denn die Spielerinnen von Coach Dirk Sauermann verloren nicht den Fokus, behielten ihre Stabilität und meldeten sich sofort zurück: 21:19. Auch dieser Satz ging mit 25:21 an Leverkusen.

Entschieden war damit aber noch nichts, schließlich hatten die Gäste zuletzt mehrfach einen Satzrückstand aufgeholt. Nicht so aber am Samstagabend. Leverkusen holte erneut einen Vorsprung (3:0, 13:7, 16:12), Borken kam wieder auf (16:15), doch wie schon im Satz zuvor blieben die Sauermann-Schützlinge cool: 20:15, am Ende hieß es 25:19. Und es durfte getanzt werden.

„Wir haben Borken auch ohne Anika Brinkmann sehr ernst genommen. Bei uns haben mir besonders die Leistungen von Wiebke Ritter und Finja Schul imponiert, die trotz ihrer Jugend konstant auf hohem Niveau agiert haben. So wie der Rest des Teams auch“, erklärte Dirk Sauermann.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 23.01.2023

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