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Weite Reise ohne Punkte für die Volleys

Zweitliga-Team von Dirk Sauermann muss sich in Stralsund mit 0:3 geschlagen geben.

Es war eine lange Tour für die BayerVolleys nach Stralsund. Der Zeitaufwand ist gewaltig für eine Mannschaft , in der die Spielerinnen allesamt keine Profis sind, sondern Job und/oder Studium nachgehen. Von Freitagmorgen bis in den frühen Sonntagmorgen waren die Leverkusenerinnen unterwegs. Zurück kamen sie mit einer 0:3 (19:25, 19:25, 18:25)-Niederlage beim Tabellenzweiten. Das Ergebnis war verdient, „wenn auch das Spiel nicht so eindeutig verlief, wie man es vielleicht dem Resultat nach meinen könnte“, erklärte Bayer-Coach Dirk Sauermann.

Sein Team hatte in der Tat in jedem Satz durchaus auch längere Passagen, in denen es mit den sehr erfahrenen und cleveren Gastgeberinnen mithalten konnte; in denen es den Stralsunder Wildcats sein Spiel aufzwingen konnte. Die Wildcats, immer wieder glänzend in Szene gesetzt von Ex-Nationalspielerin Kathleen Weiß, wussten letztlich aber auf jede Herausforderung eine Antwort.

Im ersten Satz hielt Leverkusen bis zum 10:10 mit, kassierte dann aber einen 1:6-Lauf und lief fortan diesem Rückstand hinterher. Zwar kamen sie noch mal auf 16:19 heran, doch beim 16:22 war der Satz entschieden.

Im zweiten Abschnitt startete Sauermann mit einer anderen Aufstellung - Svenja Enning für Alexa Kaminski -; diese Formation beschäftigte Stralsund immens, lag mit 12:10 vorne, ehe die Gastgeberinnen einen 5:0-Lauf hinlegten. Bayer blieb bis zum 17:18 dran, dann machten sich die Wildcats wieder davon.

Satz drei verlief ähnlich. Ausgeglichen bis zum 10:10, dann 11:16 und 14:20. Bayer kam nicht mehr heran und musste sich mit 0:3 geschlagen geben. „Stralsund hat viel weniger Eigenfehler produziert; stattdessen haben sie uns zu vielen Fehlern gezwungen, die uns sonst in dieser Saison nicht unterlaufen sind“, so Leverkusens Coach.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 19.12.2022

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