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Volleys schwächeln nur kurz

Volleyballerinnen lassen nur im zweiten Satz Zweifel am klaren 3:0-Sieg zu.

Die BayerVolleys haben ihr Spiel gegen den Schweriner SC glatt mit 3:0 (25:13, 25:22, 25:18) gewonnen. Dass der Trainer Dirk Sauermann zufrieden war, konnte man seiner Miene entnehmen. Zuvor hatte seine Mannschaft größtenteils die Vorgaben ihres Chefs gut umgesetzt. Durch starke Aufgaben, platzierte Angriffe und ein gutes Abwehrverhalten setzten sich die BayerVolleys im ersten Satz schnell ab. Über 8:0 und 16:6 gab es am Ende einen 25:13-Erfolg. Vielleicht fehlte anschließend im nächsten Durchgang zunächst die Konzentration, denn plötzlich wuchs die Anzahl der Eigenfehler deutlich an; Schwerin lag mit 3:8 vorne. Die von Dirk Sauermann nun gewählten Worte zeigten Wirkung bei seinen Schützlingen.

„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sich das Spiel im Vergleich zum ersten Satz nicht geändert hat. Sie müsse jedoch wieder aktiver werden, um Schwerin zu mehr Eigenfehlern zu zwingen. Und das hat sie anschließend sehr gut umgesetzt“, so der Coach.

Aus dem 3:8 wurde ein 13:11, später ein 18:14 und 24:19. Lena Overländer schloss, wie schon im ersten Satz, diesen Durchgang mit einem kraftvollen Angriff ab. 25:22, 2:0-Satzführung. Satz Nummer drei wurde wieder von den Bayer-Spielerinnen dominiert, die Schwerin, verstärkt mit der Ex-Nationalspielerin Berit Kauffeldt, immer auf Distanz hielten. Dass nach der Partie Sarah Overländer zur MVP der Bayer-Truppe gekürt wurde, war angesichts der starken Vorstellung der Außenangreiferin nicht verwunderlich. Insgesamt boten die Leverkusenerinnen eine homogene und gute Leistung, die auch für den Jahresabschluss in Stralsund hoffen lässt.

„Ich bin zufrieden. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Abgesehen von kleineren Phasen, aus denen wir jedoch wieder herausgekommen sind, haben wir konzentriert unsere Taktik umgesetzt“, stellte Leverkusens Trainer fest.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 12.12.2022

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