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Erfolg im Eiltempo

Volleys benötigen für ihr 3:0 gegen Emlichheim nicht einmal eineinhalb Stunden.

Knapp 600 Zuschauer waren am Samstagabend zu Gast in der Ostermann-Arena, als die BayerVolleys den Tabellennachbarn SCU Emlichheim empfingen. Eine gute Kulisse für den Zweitligisten. Noch nicht einmal 1,5 Stunden nach dem ersten Aufschlag konnten die Fans die Halle wieder verlassen, denn die Gastgeberinnen hatten Emlichheim mit 3:0 (27:25, 25:8, 25:20) besiegt.

Nach diesem letztlich glatten Ergebnis sah es zu Beginn nicht aus. Emlichheim hielt mit, gestaltete die Partie ausgeglichen, setzte sich sogar auf 21:18 ab, was Bayer-Trainer Dirk Sauermann veranlasste, eine Auszeit zu nehmen. Die fruchtete prompt, denn kurz darauf hieß es 22:22. Dennoch erspielten sich die Gäste beim 24:23 einen Satzball, der aber abgewehrt werden konnte. Dann hatte Leverkusen beim 25:24 seinen ersten Satzball. Der konnte ebenfalls nicht verwertet werden. Erleichterung nach dem Punkt zum 27:25, damit war der erste Satz unter Dach und Fach.

Serie von Svenja Enning

Zur Demonstration Leverkusener Stärke geriet der zweite Durchgang. Die ersten fünf Zähler gingen allesamt aufs Konto der BayerVolleys. Als dann Svenja Enning etwas später eine Aufschlagserie startete, die von den Gästen lange nicht durchbrochen werden konnte, war auch der zweite Satz entschieden: Es hieß 22:6 für Leverkusen. Das Team von Dirk Sauermann nutzte beim Stand von 24:8 direkt den ersten Satzball.

Spannender verlief danach wieder der dritte Durchgang. Die BayerVolleys schienen beim 16:11 klar Richtung 3:0-Satzsieg zu marschieren, verloren dann aber etwas den Fokus, was die abwehrstarken Gäste nutzten. Eine 8:1-Serie der Gäste ließ Emlichheim mit 19:17 in Führung gehen. „Aber wir haben uns wieder zurückgekämpft, was für uns eine wichtig Erfahrung darstellt“, meinte Sauermann. Am Ende fielen die letzten fünf Zähler an die Bayer-Damen, die sich anschließend den Applaus der Zuschauer abholten. Es war der dritte 3:0-Sieg der Leverkusenerinnen in Folge. MVP wurde Zuspielerin Svenja Enning. Neben ihr glänzte noch Lilly Werscheck, die viel Spielzeit für die etwas angeschlagene Sarah Overländer erhielt.

„Wir sind etwas verhalten ins Spiel gestartet, konnten uns dann aber mit starken Aufgaben, einer guten Block-Feldabwehr und einer ebenso guten Annahme behaupten. Man sieht deutliche Fortschritte im Vergleich zu unser Partie gegen das ähnlich abwehrstarke Dingden. Wir sind viel geduldiger geworden“, erklärte Sauermann.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 14.11.2022

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