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Volleys siegen nach Unfall auf der Autobahn

Rein sportlich hatten sich die Zweitliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 die Auswärtsreise nach Norddeutschland exakt so vorgestellt.

Das Team von Trainer Dirk Sauermann feierte durch ein 3:0 (25:21, 25:20, 25:23) beim ETV Hamburg den dritten Saisonsieg, zum zweiten Mal in Serie triumphierten die Rheinländerinnen dabei zu null. Doch auf die Umstände der Tour in die Hansestadt hätte das Team nur allzu gern verzichtet.

Auf der Anreise am Samstag waren die Leverkusenerinnen in einen Unfall auf der Autobahn verwickelt. „Das war schon ein Schreckmoment“, berichtete Sauermann nach der Rückkehr am Sonntagmorgen. Ein PKW hatte den Reisebus des TSV-Teams an der linken Seite gestreift, glücklicherweise entstand nur Schaden an den Fahrzeugen.

„Es war schon etwas spektakulär“, schilderte Sauermann den Vorfall etwa anderthalb Stunden vor Hamburg. Der Fahrer des unfallverursachenden PKW wurde nach einer „kleinen Verfolgungsjagd“ schließlich gestellt, berichtete der Coach. Die Volleys verloren jedoch viel Zeit, weil ihre Aussagen als Zeugen und Geschädigte von der Autobahnpolizei aufgenommen werden mussten. „Es war ein heftiges Geräusch bei der Kollision. Aber es war gut, dass wir in einem Reisebus unterwegs waren und etwas höher saßen“, betonte Sauermann.

Beeindruckend war, dass seine Mannschaft angesichts der Umstände nur kurze Zeit später ablieferte. Zwar sah Sauermann volleyballerisch eine etwas schwächere Leistung als beim vorherigen Erfolg gegen den VfL Oythe (3:0). „Aber es ist wichtig, auch solche Spiele über den Kampf gewinnen zu können. Das hat das Team gut gemacht“, lobte der 47-Jährige, der nach dem holprigen Saisonstart erkennt, dass die Formkurve nach oben zeigt: „Wir wussten, dass wir etwas Geduld brauchen. Man merkt nun, dass die Mannschaft sich findet.“

Quelle: Rheinische Post, Leverkusener Sport (mol), 31.10.2022

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