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Meisterliche Leistung der BayerVolleys

Das Zweitliga-Team von Coach Tigin Yaglioglu setzt sich im Derby in Köln mit 3:0 durch.

Wenn die BayerVolleys nicht schon längst als Meister feststehen würden, so hätten sie am Samstagabend in Köln ihr Meisterstück abgeliefert. Obwohl: Eigentlich ist der 3:0 (25:19, 25:17, 25:22)-Sieg beim Tabellenzweiten DSHS SnowTrex Köln doch eine Art Meisterstück, denn dieser souveräne Erfolg bestätigt die Ausnahmestellung des Teams in dieser Saison.

Beide Mannschaften hatten sich viel vorgenommen für das Derby: Die Gäste wollten ihre Siegesserie beibehalten; Köln war daran gelegen, den zweiten Platz im Tableau zu sichern. So startete die Partie ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Köln, das bei der ersten Technischen Auszeit mit 8:7 und kurz darauf mit 11:8 vorne lag. Bayern konterte dann aber mit vier Zählern in Folge, was Kölns Coach Jimmy Czimek zur ersten Auszeit bewog. Die fruchtete aber nur kurz, denn nach dem 13:13 gingen die nächsten fünf Punkte an die BayerVolleys. Das war bereits die Entscheidung in diesem Satz. Beim 22:15 wechselte Tigin Yaglioglu im Zuspiel Alexa Kaminski für Malin Schäfer ein, um die block zu erhöhen. Ansonsten spielte die Formation, Single, Hoja, Vinkesteijn, Wübbeke, Werscheck, Schäperklaus, Schäfer durch.

Im zweiten Durchgang, der sich ab dem 13:9 deutlich Richtung Leverkusen neigte, brachte Yaglioglu Lena Overländer und Felizitas Ende zwischenzeitlich ins Spiel. Overländer bestach durch ihre Souveränität und Ruhe; die junge Ende sorgte mit zwei Assen für wichtige Punkte.
Satz Nummer drei war länger umkämpft; kurz vor dem Ende gab es beim 21:22 sogar kurz einen kritischen Moment, doch die Gäste behielten die Nerven, holten sich auch diesen Abschnitt das damit das Spiel.

„Das war schon meisterlich, was die Mädels abgeliefert haben. Sie waren locker, aber dominant und diszipliniert. Sie waren so gut, dass ich keine einzige Auszeit nehmen musste“, stellte Leverkusens Coach stolz fest.

Wie stark sein Team in dieser Saison ist, machte die Wahl der MVP deutlich: Kapitänin Anna Hoja, eine der absoluten Leistungsträgerinnen, wurde zum ersten Mal vom gegnerischen Coach auserkoren. „Sie hätte es schon längst mal verdient gehabt“, merkte Yaglioglu an. Damit war Hoja die zehnte Spielerin aus dem 13er-Kader, die eine Medaille überreicht bekam.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, Montag, 19. April 2021

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