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BayerVolleys lassen in Berlin Punkte liegen

Zweitligist gibt gegen VCO Berlin eine 2:0 Satzführung aus der Hand – ungefährdeter Sieg gegen BBSC

Die BayerVolleys haben auf ihrer Auswärtstour nach Berlin die ersten Saisonniederlage kassiert. Zuerst gab es zwar am Samstag gegen BBSC Berlin einen 3:0 (25:17, 25:19, 25:17) Erfolg. Beim 2:3 (25:19, 25:20, 22:25, 22,25, 13:15) gegen VCO hatte der Spitzenreiter aber erstmals das Nachsehen.

Gegen BBSC dominierten die Gäste den ersten Satz, zogen schnell davon und sorgten beim 20:11 früh für die Vorentscheidung. Spannender schien der zweite Abschnitt zu verlaufen, denn Berlin führte nach ausgeglichenem Beginn mit 11:8, ehe die Gäste den Spieß aber umdrehten und sich mit einem fulminanten 10:1 Lauf auf 18:12 absetzten. Auch zwei Auszeiten des BBSC verpufften in dieser Phase weil Leverkusen immer die richtigen Antworten fand. Deutlich setzten sich die Leverkusenerinnen um die später zur MVP gewählten Lena Overländer im dritten Satz von Beginn an ab: 3:0, 6:1. Dann gestaltete Berlin die Partie aber spannender, verkürzte mehrfach bis auf drei Punkte (10:7, 17:14). Um neue Impulse zu setzen und Zuspielerin Malin Schäfer zu entlasten, kam Felizitas Ende zum Einsatz. Auch eine Auszeit von Bayer-Coach Tigin Yaglioglu beim Stand von 19:16 fruchtete. Sein Team erhöhte wieder den Vorsprung und brachte auch diesen Satz und damit das Spiel sicher nach Hause. Entscheidend für den Sieg waren die druckvollen Aufgaben und die starke Block-Feld-Verteidigung. „Am Samstag waren wir sehr gut, am Sonntag haben und am Ende vielleicht die Körner gefehlt“, bilanzierte Yaglioglu.

Dabei begann seine junge Truppe gegen den VCO erneut vielversprechend. Zwei Änderungen in der Startformation, Charlotta Werscheck und Jule Hellmann für Anna Hoja und Rebecca Schäperklaus, bedeuteten keinen Qualitätsverlust. Satz Nummer 1 dominierten die Leverkusenerinnen von Beginn an. Auch den zweiten konnte Leverkusen gewinnen, auch wenn dieser Durchgang bis zum 19:19 wesentlich offener war.

Als Bayer im dritten Durchgang mit 19:14 vorne lag, deutete alles auf den nächsten glatten Sieg hin. Doch plötzlich kippte das Spiel. Berlin gab sich nicht geschlagen, markierte sechs Punkte in Serie und verkürzte auf 1:2. Der vierte Satz brachte mehrfach wechselnde Führungen; in der Schlussphase agierten erneut die Gastgeberinnen fehlerlosen und machten sich von 18:19 auf 24:21 davon. Der Tiebreak musste es richten. Hier kamen die Rheinländerinnen schlecht aus den Startlöchern und lagen schnell mit 0:3 hinten. Dem Rückstand liefen sie in der Folgezeit bis zum Ende hinterher. „Es gelang uns nicht mehr, druckvoll aufzuschlagen. Dagegen konnte VCO seinen Druck erhöhen und immer wieder seine dominante Angreiferin in Szene setzen, die wir nicht in den Griff bekommen haben. Wir wollen die verdiente Niederlage aber nicht dramatisieren“, sagte Yaglioglu.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, Montag, 18. Januar 2021

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