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Volleys bedauern den Rückzug des BSV Ostbevern

Die Zweitliga-Mannschaft des Leverkusener Ligarivalen steigt aus dem Meisterschaftsbetrieb aus.

Während die BayerVolleys nach ihrer Quarantäne und der nahezu zeitgleich durch den Verband angeordneten Aussetzung des Spielbetriebs in der zweiten Liga Nord am Montag nach drei Wochen wieder mit dem Training starteten, gab es vom Ligarivalen BSV Ostbevern ganz andere Nachrichten: Der Klub, dessen Zweitligateam arg von positiven Corona-Befunden betroffen war, wird in dieser Saison nicht mehr am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen. Der Verein nahm die von der Volleyball-Bundesliga angebotene Möglichkeit zum straffreien Ausstieg aus der Spielzeit war.

Anfang Dezember hatte sich die große Mehrheit der Klubs für die Fortsetzung der Saison in der zweiten Liga ausgesprochen. Einzelne Standorte hatten aber aufgrund der individuellen Situation zum Schutz ihrer Spielerinnen und deren Umfeld den Wunsch geäußert, den Spielbetrieb auszusetzen. Für diese Klubs hatte der VBL-Vorstand abseits der bestehenden Statuten die Möglichkeit geschaffen, den laufenden Spielbetrieb zu verlassen. „Die Position der Mehrheit respektieren wir. Es ist ja nachvollziehbar, dass ein geregelter Spielbetrieb nicht mehr gewährleistet wäre, falls die Zahl der notwendigen Spielverlegungen noch erheblich ansteigen sollte. Aber die eigenen Erfahrungen zu verdrängen und einfach weiterzuspielen, kam für unser Team nicht in Frage“, erklärte Ostbeverns Teammanager Andreas Schneider.

Für die Spielwertung bedeutet der Ausstieg Ostbeverns, dass die bereits absolvierten und alle noch ausstehenden Partien mit 0:3 gegen Ostbevern gewertet werden. Der BSV gilt damit als erster sportlicher Absteiger.

Bayer-Trainer Tigin Yaglioglu bedauert den Ausstieg des BSV sehr. „Das ist superschade, aber der Verein hat seine Gründe. Mir tun vor allem die Spielerinnen leid. Ich hoffe, dass sie alle weitermachen können und dass die erkrankten Akteurinnen wieder gesund sind. Ostbevern ist ein Volleyballdorf, das sich in den vergangenen Jahren toll entwickelt hat. Ich glaube, dass die Mannschaft auch in der Dritten Liga eine gute Rolle spielt.“ Ohne die Corona-Auszeit hätten die BayerVolleys an diesem Wochenende gegen Ostbevern antreten müssen; jetzt geht es für die Leverkusenerinnen am Wochenende 16./17.Januar mit einem Doppelspieltag in Berlin weiter. Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat nämlich entschieden, dass der Spielbetrieb am nächsten Wochenende wieder aufgenommen werden kann.

„Wir haben uns vor dem ersten Training alle testen lassen. Als die negativen Ergebnisse vorlagen, konnten wir mit der Arbeit am Ball beginnen. Die Spielerinnen sind alle hochmotiviert, schließlich haben wir das letzte Mal am 12.Dezember trainieren können“, erklärte der Trainer des Spitzenreiters.

Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, Freitag, 08. Januar 2021

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