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BayerVolleys gewinnen Krimi in Stralsund

In einer hochklassigen und ausgeglichenen Partie setzt sich Bayer knapp durch und bleibt unbesiegt.

Die weiße Weste ist weiß geblieben – auch im neunten Spiel dieser Saison haben die BayerVolleys einen Sieg eingefahren. Beim 3:2 (25:21, 18:25, 25:14, 22:25, 15:11) in Stralsund sind es zwar zum ersten Mal „nur“ zwei anstatt der maximal zu erreichenden drei Zähler geworden, doch mit diesem „Makel“ kann Bayer-Trainer Tigin Yaglioglu sehr gut leben. „Wir haben uns in einem unfassbar guten Spiel zweier sehr starker Mannschaften durchgesetzt. Das ist das Wichtigste. Wir haben zwei Punkte gewonnen und nicht einen Punkt verloren“, erklärte der Coach, der nach der Partie während der langen Busfahrt zurück nach Hause das Spiel bereits nacharbeitete und ohne Schlaf mit seinem Team um 03.30 Uhr in Leverkusen ankam. Der Rest der Truppe hatte sich da schon längst eine Mütze voll Schlaf gegönnt. Und der war sicherlich gut, mussten die Bayer-Damen gegen Stralsund wirklich alles geben, um die Nase vorn zu behalten. Beide Teams schlugen von Beginn an mit viel Druck und Risiko auf, um ihr Gegenüber im Spielaufbau vor Herausforderungen zu stellen. Im ersten Satz gelang dies den Gästen besser. Sie setzten sich früh ab, bauten über 10:6 ihre Führung auf 18:11 aus, behielten dann auch die Nerven, als Stralsund noch mal verkürzte (22:18, 24:21).

Satz zwei wurde zu einer klaren Angelegenheit der Gastgeberinnen; spiegelbildlich verlief der dritte Durchgang, den Bayer von Anfang an dominierte. Lilly Werscheck sorgte immer wieder für wichtige Punkte, wurde dabei aber auch von Laurine Vinkestejn und Lena Overländer tatkräftig unterstützt. Libera Klara Single hielt in der Abwehr den Laden zusammen, wurde aber mit ihren Teamkolleginnen ein ums andere Mal mächtig von Stralsunds Angreiferinnen unter Feuer genommen. Für die Abwehr der Volleys mit Sicherheit die bislang größte Herausforderung in dieser Spielzeit.

Im vierten Satz sah es zwischenzeitlich nach einer frühzeitigen Entscheidung zugunsten der Rheinländerinnen aus, die mit 13:8 vorne lagen, dann aber eine starke Phase Stralsunds hinnehmen musste, das den Satz am Ende noch drehte. Die Entscheidung fiel damit zum ersten Mal in dieser Saison für die BayerVolleys im Tiebreak. Hier avancierte Rebecca Schäperklaus zu einer entscheidenden Akteurin. Die 28-Jährige markierte einige wichtige Punkte in diesem hitzigen Abschnitt und konnte am Ende gemeinsam mit ihren Mannschaftskameradinnen den neunten Saisonsieg bejubeln.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, Montag, 23. November 2020

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