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Mit Ruhe und Souveränität zum Erfolg

BayerVolleys setzen in Sorpesse nach Eingewöhnungszeit ihre Siegesserie fort.

Die Siegesserie der BayerVolleys in der 2. Bundesliga Nord hält an. Das Team von Trainer Tigin Yaglioglu gewann das siebte Spiel in Folge. Beim RC Sorpesee gab es ein 3:1 (20:25, 25:13, 25:12, 25:23). Nur zu neunt waren die Leverkusenerinnen ins Sauerland gereist – Kapitänin Anna Hoja fühlte sich nach ihrer Verletzung noch nicht fit genug – und diese Neun staunten in Verbund mit dem Trainerteam nicht schlecht, was in der kleinen Halle des Gegners los war. 90 Zuschauer, darunter zehn mit Trommeln, sorgten für einen Höllenlärm und pushten so ihr Team im ersten Satz nach vorne. "Wir haben in diesem Satz recht viele Fehler gemacht, waren von der Stimmung beeindruckt und ehe wir in der Partie angekommen waren, hatten wir diesen Durchgang schon abgegeben", berichtete Yaglioglu.

In der Satzpause nahm er zwei kleine taktische Umstellungen vor und konnte fortan verfolgen wie gut sein Team diese Vorgaben umsetzte. In Aufschlag und Angriff setzt das Team nun andere Akzente, mit denen die kampfstarken Gastgeberinnen nicht klar kamen. "Da haben wir unsere Qualität sauber runter gespielt und waren dominant", so der Bayer-Coach. Malin Schäfer hatte bis dahin im Zuspiel eine sehr starke Leistung abgeliefert; ihre Teamkolleginnen nutzten ihre Impulse erstklassig und nach zwei klaren Satzerfolgen lag Bayer mit 2:1 vorne. Doch der Sieg war das noch nicht. Ehe sich die Gäste versahen, lagen sie im vierten Durchgang mit 2:10 hinten. Sorpesee hatte zwei gute Aufschlagserien hingelegt, auf die Leverkusen keine passenden Antworten hatte. Diese Antworten präsentierten die dann aber, als durch Wechsel im Zuspiel – Felizitas Ende kam für die bis dahin sehr gute Schäfer – das Spiel der BayerVolleys anders strukturiert wurde. "Feli hat mit viel Mut Verantwortung übernommen und das Spiel gedreht. Sie hat gute Aufschläge gemacht, im Block gepunktet und starke Pässe gespielt", beschrieb Tigin Yaglioglu die Auswirkungen dieses Wechsels.

So kämpfte sich seine Truppe Punkt um Punkt heran, und als Klara Single mit einer Zuspielfinte für das 22:21 – die erste Führung in diesem Satz – sorgte, war die Wende gelungen. "Am Ende haben wir auch diesen Satz, abgesehen vom Anfang, dominiert. Wir sind heute auch bei dieser Stimmung fast immer ruhig und souverän geblieben. Die Lösungen haben wir immer als Team gefunden, das hat mich wieder beeindruckt. Das anschließend Clara Wübbeke zum ersten Mal als MVP ausgezeichnet wurde, hat mich riesig für sie gefreut", erzählte Yaglioglu weiter.

Quelle: Leverkusener Stadtanzeiger, Michael Zeihen, 26.10.2020

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