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Volleyballerinnen gewinnen gegen die „Gummiwand“

Im fünften und entscheidenden Satz führten die Zweitliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 mit 14:13 beim SV Blau-Weiß Dingden. Beide Teams waren dem Sieg nahe, doch Matchball hatte das Team aus Leverkusen.

Die Gastgeberinnen spielten den Angriff heraus, schmetterten, doch der Ball landete im Aus. Oder etwa doch nicht? „Die Entscheidung war umstritten“, sagte Coach Tigin Yaglioglu, „aber wir haben den Punkt bekommen“. Das Endresultat lautete 3:2 (19:25, 25:23, 22:25, 25:16, 15:13) für den TSV.

Schon vor dem Matchball konnten die Zuschauer in Dingden spektakuläre Szenen bestaunen. Im Tiebreak, wie der letzte Satz auch genannt wird, verteidigten die Leverkusenerinnen einen Ball mit dem Fuß, der auf der anderen Seite des Feldes landete. „Das war natürlich Glück“, betonte Yaglioglu. „Aber irgendwie hatten wir uns das auch verdient.“ Sein ersatzgeschwächtes Team hatte zuvor eine Weile gebraucht, um sich ins Spiel zu kämpfen. Lena Overländer fiel wegen Schulterproblemen kurzfristig aus.

Nach verlorenem ersten Satz lagen die Gäste im zweiten 11:19 hinten. „Es hat sich angefühlt, als müssten wir gegen eine Gummiwand spielen. Dingden hat alles zurückgebracht“, sagte der Coach, der Coach, der Victoria Micke, Malin Schäfer und Jule Hellmann einwechselte. Und plötzlich waren es die Gäste, die jeden Ball zurückbrachten. Der TSV holte den Satz noch mit 25:23. In der Folge minimierte Bayer seine Fehler, verlor den dritten Durchgang knapp, man dann aber nochmals zurück. Yaglioglu: „Es war ein spannendes und extrem anstrengendes Spiel mit dem glücklichen Ende für uns.“

Quelle: Rheinische Post, Leverkusener Sport (trd), 02.03.2020

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