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Mit Herz und Kampfgeist zum Auswärtssieg

Wenn wir das Phrasenschwein im Vorbericht schon gefüllt haben, dann machen wir an dieser Stelle doch gleich weiter.

Nach dem Spiel gegen die Damen des Blau-Weiß Dingden muss man sagen: Mund abwischen und Punkte mitnehmen. Obwohl es das Spielergebnis (0:3) auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, war es trotzdem ein sehr umkämpftes Spiel. Das fällt auf, wenn man sich die drei Sätze einzeln vornimmt.

Schon der erste Satz ließ darauf hindeuten, dass der Abend lang werden könnte. Mit einem Ergebnis von 26:28 und einer Dauer von 35 Minuten konnten wir den Satzgewinn zwar einfahren, aber es war knapp. Sehr knapp, da wir zwischenzeitlich mit 24:19 zurücklagen. Ein Spielstand, bei dem man den Satzgewinn eigentlich schon auf Seiten der Dingdenerinnen verzeichnen kann. Doch wir zeigten Moral und ließen nicht locker. Druckvolle Aufschläge und eine gute Feldabwehr sicherten uns doch noch den Satzgewinn.

Satz Nummer zwei wollten wir nun etwas deutlicher verlaufen lassen. Das gelang anfangs auch recht gut, sodass wir einen soliden Punktepuffer von fünf Punkten bis zur Auszeit (15:20) auf Seiten der Gegnerinnen hielten. Doch dann bröckelte unser Vorsprung dahin, da wir aus einer Annahmesituation nur beschwerlich hinauskamen. So musste das Trainergespann zwei Auszeiten in Folge nehmen, bei 19:21 und 21:21. Spätestens jetzt war jedem bewusst, dass auch dieser Satz wieder knapp werden würde. Mit viel Ehrgeiz und einer minimierten Fehlerquote in der Schlussphase konnten wir unsere Schwächephase wieder wett machen und auch den zweiten Satzgewinn einfahren (25:27).

So, Seitenwechsel und jetzt aber mal einen Satz deutlich und von Anfang bis Ende konsequent spielen. Das war der Plan für den dritten Durchgang. Trotz gewohnt aufopferungsvoller und durchgängig starker Abwehr der Dingdenerinnen konnten wir uns früh absetzen, sodass der gegnerische Trainer bereits bei 9:14 seine zweite Auszeit nehmen musste. Diesen Vorsprung konnten wir dann auch halten und den Drei-Punkte-Sieg einfahren (20:25). Ein wichtiger Sieg, der von uns viel Schweiß und Teamgeist gefordert hat.

Am Ende steht also ein deutliches Ergebnis, das aber nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelt. Häufig mussten wir aufgrund der Abwehrstärke der Damen aus Dingden Geduld beweisen und lange Ballwechsel in Kauf nehmen. Aber unser Trainer Zhong Yu Zhou zeigt sich nach dem Spiel erfreut: „Ich bin stolz auf euch, ihr habt wirklich Teamgeist gezeigt.“. Mit unseren ersten drei Punkten auf den Konto gehen wir also in die neue Trainingswoche vor dem Doppel-Heimspielwochenende – und auch diese Woche heißt es wieder: arbeiten, arbeiten, arbeiten.

Ganz viele Grüße,
eure Libera Julia

Unser nächstes Heimspiel

  

 

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