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Leverkusen sichert sich die Vizemeisterschaft

Die Saison in der Nordstaffel der 2. Bundesliga der Volleyballerinnen ist beendet. Noch vor der Spielzeit hatte der TSV Bayer 04 die Meisterschaft fest im Blick. Das souveräne 3:0 (25:11 / 25:16 / 25:14) in Essen brachte nun den Vizetitel in der Liga - hinter dem Meister aus Köln.

Das Fernduell mit Oythe um Platz zwei hat Bayer somit für sich entschieden. Gegen Köln konnten die Niedersachsen zwar ein Ausrufezeichen setzen, indem sie das Spiel 3:0 für sich entschieden, doch Bayer konnte den Vorsprung von einem Punkt ins Ziel bringen. "Die Nervosität, die normalerweise immer da ist, wenn man unbedingt gewinnen muss, gab es diesmal nicht", sagte Abteilungsleiter Jürgen Rothe. Mit dem zweiten Platz sei das Ziel erreicht. Dem Kreis der besten drei Mannschaften anzugehören war die Vorgabe vor der Saison.

Dass es nicht zu mehr reichte, habe an unterschiedlichen Faktoren gelegen, sagte Rothe. Der Schlüssel sei aber etwas anderes gewesen: "Der direkte Vergleich mit Köln gab den Ausschlag." Insgesamt fünf Zähler fehlen auf das Team der Deutschen Sporthochschule Köln - und in den direkten Aufeinandertreffen seien sechs Punkte möglich gewesen. Immerhin: Die einzige Mannschaft, die in Oythe gewinnen konnte, ist der TSV Bayer 04. "Hätte Oythe anfangs nicht ohne Zuspielerin gespielt, wären sie Mitfavorit gewesen", sagte der Abteilungsleiter. So aber sei Köln zurecht Meister. In den kommenden Tagen folge sicher ein Glückwunsch-Telefonat, erzählte Rothe. "Sie holen das Optimum aus der Mannschaft heraus, spielen zwar nicht den schönsten Volleyball, aber den effektivsten." 

In den kommenden Wochen finden nun weitere Trainings mit potentiellen Zugängen statt. 

Quelle: Rheinische Post, Tobias Brücker, 23. April 2018 

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